Montag, 31. Dezember 2018

Zum Jahreswechsel




Das Jahr geht zu Ende... ein wildes, heftiges Jahr, in dem ich 30 Kilo verloren, meine Weiblichkeit wieder entdeckt und viele, aufregende Erfahrungen gemacht habe. Was ich augenblicklich fühle, ist sowohl eine tiefe Traurigkeit über Vergangenes als auch eine große Dankbarkeit für Alles, was ich in diesem Jahr erleben durfte.Ich hatte viele Begegnungen mit neuen Menschen, deren Wege oftmals nur kurz die meinen kreuzten, aber keine dieser Begegnungen möchte ich im Nachhinein missen. 
Denn jede hat mein Leben auf die ein oder andere bereichert. Auch wenn es mitunter sehr schmerzhaft war. 
Ich möchte Danke sagen für jeden Menschen, dem ich 2018 begegnet bin (vielleicht zum ersten und auch zum letzen Mal, vielleicht trifft man sich irgendwann wieder und vielleicht sieht man sich sogar noch öfter). danke dass es euch gab und gibt, danke für das, was ich mit euch teilen durfte. Und danke für Alles, was ihr mir von euch gegeben und von mir selbst gespiegelt habt. Sowohl das Licht als auch die Schatten. 

Sonntag, 23. Dezember 2018

Eine unglaubliche Reise


Als ich Ryuta Sakurai, einen japanischen Fotokünstler, vor einigen Wochen über eine soziale Plattform kennen lernte, auf der er Modelle für sein Projekt "Höhle" suchte, ahnte ich noch nicht, wie großartig das Experiment und die Arbeit mit ihm werden würde. 




Ryuta, der in Düsseldorf lebt und hierzulande bisher als Geheimtipp gilt, schafft Abbildungen des menschlichen Körpers, die in ihrer Komposition (und der außergewöhnlichen Technik, mit der er fotografiert) eher wie Malereien als wie Photos wirken.
Und nachdem er mich zu Hause besuchte, mir sein Konzept der "Höhlenmalerei" vorstellte und mir Bilder seines Projektes vom Februar 2018 zeigte, war ich restlos begeistert und wollte unbedingt ein Teil seiner Ausstellung im Dezember werden...


....Dann wurde ich leider krank und wir mussten unser Treffen mehrmals verschieben, aber vor 10 Tagen, am 13.12.18 war es endlich so weit und ich fuhr am frühen Morgen nach Düsseldorf um Ryuta zu treffen.
Die anfängliche Scheu, nackt mit der Höhlenmalerei zu beginnen, verflog schnell, denn Ryuta machte es mir in seiner freundlichen und professionellen Art einfach, mich auch ohne Kleidung wohl zu fühlen.
Und auch während des kompletten Shootings versorgte er mich aufmerksam mit Wasser, Kaffee und Snacks, so dass ich leicht und für eine lange Zeit völlig in die Kreativität eintauchen konnte.










Unser Shooting, das fast 5 Stunden dauerte, war eine wunderbare Zusammenarbeit, ein einziges Happening und eine sehr tiefgreifende Erfahrung für mich, die ich gern hier teilen möchte.
Ich habe großen Respekt vor der Arbeit dieses Künstlers und wünsche ihm, dass er in naher Zukunft weit über Düsseldorf hinaus wahrgenommen und bekannt werden wird.
Für mich selbst wünsche ich mir natürlich weitere Projekte mit ihm, den ich sowohl als außergewöhnlichen Kreativen wie auch als Mensch kennen und schätzen gelernt habe.

Vielen Dank, Ryuta!



















Bilder der Ausstellung vom 14., 15. und 16.12.18